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März 2010
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HCP Beschränkung für Greenfeespieler ?

Diese Frage wird mir von unseren Gästen sehr häufig gestellt. Es ist leider eine Tatsache, dass sehr viele Golfclubs dazu übergegangen sind, von Gastspielern ein Mindest HCP zu verlangen, wenn diese auf dem Platz spielen möchten. Wohlgemerkt gegen Bezahlung und nicht gratis ! In den harmloseren Fällen wird in unseren Landen ein Mindest HCP von -45 verlangt. Leider immer häufiger jedoch Mindest HCP von -36 oder in Einzelfällen noch weniger ! Die verlogene Erklärung durch die Golfclubs: Wir müssen unseren Platz schützen vor unbekannten Golfspielern, damit der der schöne Platz nicht “beschädigt” wird. Und deshalb muss ein Mindest HCP verlangt werden, damit eine entsprechende “Golfkenntnis” sichergestellt ist. Die Wahrheit ist einfach erklärt: Golfclubs, welche auf Greenfeeeinnahmen nicht angewiesen sind, weil ausreichend Golfclubmitglieder eingeschrieben sind, werden versuchen die Anzahl der Gästegreenfees möglichst einzuschränken, um den eigenen Miglieder ein ungestörtes Spiel zu ermöglichen. Golfclubs mit latenten Existenzsorgen und zu wenigen Mitglieder werden die Latte möglichst niedrig legen und noch einen roten Teppich für Gäste auslegen, weil Sie auf diese Einnahmen dringend angewiesen sind. Und deshalb das Wort Mindest HCP möglichst vergessen ! Dem Golfplatz ist es übrigens völlig egal ob sie HCP -54, -45 oder 36 haben. Es geht nur darum, dass Golfspieler in der Lage sind eine vernünftige Platzpflege (Divots, Pitchmarken undBunkerpflege)  zu garantieren ! Und ganz besonders wichtig, dass die Golfspieler gelernt haben das Spiel auf dem Golfplatz flüssig zu halten. Darüberhinaus muss gelernt sein, wie man das Spiel der anderen Golfspieler auf dem Platz in keiner Situation behindert. Also Durchspielen lassen, gelegentlich Löcher nicht zu Ende spielen und den Anschluß an den Vorderflight nicht verlieren ! Trotz dieser Golfbürokratie bei uns, darf ich immer wieder Golfrunden von 5 bis 6 Stunden geniessen und dabei stundenlang neben meinem Ball stehend das Spiel der Vorderleute “Bewundern”. Im “Rest” der Welt z.B. Südafrika, USA, China und Neuseeland (meine Stationen 2009/2010) haben Golfrunden zwischen 3 und 4 Stunden gedauert ! Und in keinem dieser Länder und keinem Golfplatz wurde jemals nach einem HCP gefragt ! So macht eine Golfrunde Spaß !

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Ägyptenreise hat sich gelohnt !

Der viele Schnee und die Kälte haben uns wochenlang genervt. Also sind wir spontan für eine Woche nach Hurghada ans Rote Meer geflogen. 7 Tage Sonnenschein und 24 Grad ! Hotel La Residence des Cascades direkt am wunderschönen SOMA BAY Golfplatz. Perfekte Fairways und Supergreens. Ein echter Weltklaseplatz ! Wunderschön gelegen mit einigen fantastischen Löchern direkt am tiefblauen Meer. Hotel absolut o.k. mit großen Zimmern und einer perfekten Poolanlage. Nur zu ca. 1/3 belegt. Interessant auch das größte SPA in Ägypten mit Spezialisierung auf Thalssoanwendungen.Aber auch Massagen und Beautyanwendungen. Ca. 20 Minuten entfernt der neue 18 Lochplatz MAKADI. Ebenfalls lohnenswert. Muss sich allerdings noch ordentlich einwachsen ! Für eine echte Golfdestination sind zwei Plätze natürlich zu wenig. Aber für einige Tage Sonnetanken, Wellness und Golfspiel absolut perfekt mit sehr gutem Preis/Lesitungsverhältnis. Neagtiv zu bemerken sind das langsame Spiel mit Golfrunden zwischen 5 und 5 1/2 Stunden. Eindeutig zu viel ! Auch an das geschmacksneutrale Buffetessen muss man sich gewöhnen. Aber wir sind nicht in erster Linie zum Essen + Trinken nach Ägypten geflogen.

Das La Residence liegt direkt am Golfplatz. Shuttle zum Strand ca. 2 Minuten. Dort befinden sich noch direkt am Strand das Sheraton Hotel, der Robinson Club und das Kempinski Hotel. Infos unter www.residencedescascades.com oder www.somabay.com

Am 22. Februar fliegen wir für 3 Wochen in unser geliebetes Südafrika. Wir werden berichten !

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Liebe Golffreunde,

Herr Alf Geigeres ist soweit und wir haben unseren BLOG  zum Thema Golf aktiviert. Sie finden an dieser Stelle in Zukunft alle topaktuellen Meldungen zum Landhotel KLEEBAUER. Wir werden Ihnen über unsere Golfreisen und vieles mehr berichten.

Aber in erster Linie möchten wir dieses Forum nutzen und Themen aufgreifen, welche von den Golfmedien, Golfclubs und Golfpros wohlweislich unter den berühmten Golfteppich gekehrt werden. Über Sinn und Unsinn von Platzreifeprüfungen, alberne HCP bis -54, Golfclubmitgliedschaften,  Golfplatzzulassungsbeschränkungen mit Mindest HCP, Golfproabzocke  und unsere  unglaubliche Golfbürokratie im Allgemeinen.

Nutzten sie die Möglichkeit mit dem „Golfrebellen“ Alf Geiger zu diskutieren, Fragen zu stellen oder neue Themen anzusprechen. Je aktiver unser Blog umso besser ! Wir freuen uns auf Ihre Kommentare !

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Wozu eine „Platzerlaubnisprüfung“ ?

Das würde ich auch gerne wissen. Eine vernünftige Antwort habe ich bisher weder von Golfpros und schon gar nicht von unseren Golfclubfunktionären erhalten. Das ganze Theater stinkt gewaltig nach Abzocke. Den Begriff „Platzreife“ oder „Platzerlaubnis“ gibt es nur in unseren Landen. Im Rest der Welt ist dieser Begriff völlig unbekannt. Es gibt noch nicht einmal eine englische Übersetzungsmöglichkeit für diesen Schwachsinn. Grundsätzlich bestimmt jeder Golfclub eigenverantwortlich unter welchen Voraussetzungen Golfclubmitglieder auf den Platz dürfen. Es gibt keine offiziellen, einheitlichen  und allgemein verpflichtenden Vorschriften wie man eine „Platzerlaubnis“ erhält. Ein Golfclub könnte sich streng genommen auf das Aufsagen des „Vater unser“ beschränken und anschließend die Platzerlaubnis erteilen ! Trotzdem werden Prüfungen abgehalten in Theorie und Praxis. Beim  Praxisteil werden Mindestschlaglängen und die Höchstanzahl der Schläge pro Loch gefordert. Jeder echte Golfer weiß natürlich, dass unter dieser künstlichen mentalen Druckerzeugung viele Spieler überfordert sind. Wenn derselbe Spieler am nächsten Tag allein oder mit Freunden ohne Druck über den Platz geht – erfüllt er die Anforderungen mehr als locker! Aber klar – durchgefallene Kandidaten stehen anschließen wieder demütig bei ihrem PRO auf der Driving Range und hoffen und beten um einen gelegentlichen Gnadenbeweis ihres Pros.

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Wozu eine „Platzerlaubnis“ ?

Ganz einfach –  wenn Sie nicht auswandern wollen z.B. nach Amerika, Südafrika, Neuseeland usw., sondern in unseren Landen diesem herrlichen Sport nachgehen wollen – dann benötigen Sie eine Platzerlaubnis und eine offiziell anerkannte Golfclubmitgliedschaft. Erst die Kombination dieser beiden Voraussetzungen ermöglicht Ihnen in Zukunft  auf unseren Golfanlagen Golf zu spielen !

Damit wir uns richtig verstehen: Ich bin auch nicht dafür einfach unkontrolliert Jedermann auf die Golfplätze loszulassen. Ich bin sogar strikt dagegen. Allerdings bin ich der Ansicht, wenn der Golfspieler ein fundiertes Grundwissen durch einen PRO erhalten hat, wenn der Golfer grundsätzlich die Golfregeln beherrscht, wenn er in der Lage ist eine Platzpflege sicherzustellen (Divots und Pitchmarken auszubessern), wenn er in der Lage ist sich und andere auf dem Golfplatz nicht zu gefährden und – besonders wichtig – wenn er in der Lage ist das Spiel der anderen Golfspieler auf dem Platz nicht zu behindern – dann sollte man das Spiel auf dem Golfplatz erlauben !

Dazu benötigen wir kein Prüfungstheater und auch keine 100 Mindeststunden beim PRO !

Golfspielen erlernt man nicht auf der Driving Range, sondern in erster Linie durch möglichst häufiges Spiel auf einem Golfplatz !

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